Nicht eingeloggt!  Registrieren   

Heimordnung.

ANMERKUNG 

Der Begriff „Bundesschülerheim“ ist wie folgt definiert: FRED SINOWATZ HAUS EISENSTADT, Bundesschüler- und Schülerinnenheim, Gebäude des Stammhauses und der Dependance samt der jeweils dazugehörigen Heimliegenschaften.

Personenbezeichnungen wie zum Beispiel „Schüler“ beziehen sich in weiterer Folge in dieser Heimordnung durchwegs sowohl auf Frauen wie auf Männer.

 

ALKOHOL, RAUCHEN, SUCHTGIFTE

Im Bundesschülerheim gilt ein striktes Alkohol- und Rauchverbot. Die Mitnahme von alkoholischen Getränken ist Schülern untersagt. Schüler die Suchtgifte besitzen, sind unverzüglich der Heimleitung zu melden. Sie werden an den Schularzt bzw. an den Psychosozialen Dienst verwiesen.

TRAGEN VON HAUSSCHUHEN

Stammhaus: Das Betreten mit Straßenschuhen ist erlaubt. Im Zimmerbereich sind diese jedoch unverzüglich auf dem dafür vorgesehenen Platz zu deponieren und gegen Hausschuhe zu wechseln!

Dependance: Winterregelung: Die Schüler haben nach dem Betreten in der Schuhgarderobe Hausschuhe anzuziehen. Sommerregelung: Es herrscht keine generelle Hausschuhpflicht (Ausnahme: Schlechtwetter)!

Aus hygienischen Gründen wird das Tragen von Hausschuhen (keine Turnschuhe) empfohlen. Holzpantoffel und Schuhwerk mit schwarzer oder abfärbender Sohle sind verboten!

ZIMMERORDNUNG

Aus Rücksicht gegenüber den Zimmerkollegen ist es erforderlich, die Zimmer in Ordnung und sauber zu halten. Vor Verlassen des Bundesschülerheimes (täglich bis spätestens 07.45) sind die Betten zu machen und die Böden frei zu räumen, damit das Reinigungspersonal zügig seiner Arbeit nachkommen kann. Die Zeiten für das Aufstehen und die Nachtruhe sind pünktlich einzuhalten.

Möbel dürfen generell nicht umgestellt werden, das Anbringen von Postern etc. an freien Wandflächen bzw. am Mobiliar ist untersagt!

Beschädigungen sind in der Direktion oder in den jeweiligen Dienstzimmern der Lehrer – Erzieher unverzüglich zu melden. Für die Schadenersatzleistung (Kautionsregelung!) haftet der Verursacher!

Aus Gründen des Brandschutzes und der Unfallgefahr ist in allen Räumlichkeiten des Bundesschülerheimes das Hantieren mit offenem Feuer und leicht brennbaren Substanzen strengstens untersagt.

GERÄTE, GELD UND WERTGEGENSTÄNDE

Die Mitnahme von Waffen, Sprengkörpern, pyrotechnischen Gegenständen und Elektrogeräten (Ausnahmen: Laptop, PC-Ausrüstung, Haarfön, Rasierapparat) in das Bundesschülerheim ist verboten.

Die Direktion übernimmt für Geräte und Wertgegenstände der Schüler keinerlei Haftung bei Diebstahl oder Beschädigung, auch keine sogenannte „stillschweigende Verwahrungshaftung“.

Es wird davon abgeraten, höhere Geldbeträge in Schränken oder Schreibtischen aufzubewahren. Der Verlust von Geldbeträgen oder Wertgegenständen ist unter der Angabe der näheren Umstände sofort zu melden. Fundgegenstände sind unverzüglich im Sekretariat bzw. in den jeweiligen Dienstzimmern abzugeben.

MAHLZEITEN

Aus organisatorischen Gründen müssen die Essenszeiten pünktlich eingehalten werden. Besteck, Geschirr oder Speisen (mit Ausnahme von Obst und Jausenbroten) dürfen nicht aus dem Speisesaal mitgenommen werden.

Das Betreten des Speisesaales hat in geeigneter Kleidung (keine Arbeitsbekleidung – Werkstättenunterricht!) zu erfolgen. Kopfbedeckungen und Jacken sind an der Garderobe zu deponieren!

KRANKHEITSFALL, UNFALL, VERLETZUNG

Erkrankt ein Schüler im Bundesschülerheim oder wird er wegen Erkrankung von der Schule entlassen, so hat er sich sofort beim Lehrer – Erzieher im jeweiligen Dienstzimmer oder in der Direktion zu melden, worauf er nötigenfalls in das Krankenzimmer des Haupthauses verlegt wird. Im Bedarfsfall erfolgt die Kontaktaufnahme zu einem Arzt. Bei Unfällen, schweren Erkrankungen und Verletzungen erfolgt die Einweisung des Schülers ins KH Eisenstadt, wobei mit den Erziehungsberechtigen seitens des Bundesschülerheimes (Direktion bzw. Dienst habende Lehrer – Erzieher) telefonisch Kontakt aufgenommen wird. Die Verabreichung von Medikamenten durch Lehrer - Erzieher ist wegen der Gefahr möglicher allergischer Reaktionen nicht gestattet.

STUDIUM

Eine tägliche Studierzeit von mindestens zwei Stunden (generell 18.30 bis 20.30) ist für alle Schüler bis einschließlich der 11. Schulstufe (3. Jahrgang) verpflichtend. Die zuständigen Lehrer - Erzieher können die Studierzeit nach Bedarf verlängern bzw. verkürzen oder ein Zusatzstudium verfügen.

Während des Studiums ist unbedingt Ruhe zu halten (kein Abspielen von Musik!), alle Zimmertüren sind offen zu halten. Die Lehrer – Erzieher beaufsichtigen die Schüler während des Studiums und kontrollieren die Erledigung der Aufgaben, wobei sie in ihren Fachgebieten Hilfestellung geben.3

Schülern bis einschließlich der 11. Schulstufe, die aus gerechtfertigten Gründen4 an einem betreffenden Wochentag während des Pflichtstudiums nicht im Bundesschülerheim anwesend sein können, kann von den zuständigen Lehrer – Erziehern ein Vorstudium (15.30 – 17.30) gewährt werden, wenn diese darüber rechtzeitig in Kenntnis gesetzt wurden!

EINRICHTUNGEN ZUR FREIZEITGESTALTUNG

Die Freizeiteinrichtungen und Sportanlagen des Bundesschülerheimes stehen allen Heimschülern ohne Aufpreis auf den gewählten Heimbeitrag zur Verfügung. Dabei ist jedoch die Benützung des Fitnessraumes nur nach einer vorher erfolgten Einschulung gestattet.

Heimeigene Elektrogeräte sowie die jeweiligen Teeküchen dürfen nur mit Bewilligung eines Lehrer - Erziehers benützt werden. Die zuständigen Lehrer - Erzieher können das Abspielen bestimmter Videos / DVD’s untersagen, die Verwendung  brutaler Computerspiele ist verboten.

Falls spezielle Geräte (z.B. Musikinstrumente) für längere Zeiträume Schülern zur Benützung überlassen werden, kann nach Ermessen der Direktion hierfür eine Benützungsgebühr verrechnet werden.

AUSGANG

Das Ausmaß des freien Ausganges für die einzelnen Jahrgänge wird durch die Lehrer – Erzieherkonferenz des Bundesschülerheimes festgelegt. Die Lehrer – Erzieher (vor allem die Gruppenerzieher) entscheiden über eine eventuelle Sperre des freien (Abend-)Ausganges (schlechter Lernerfolg, disziplinäre Gründe).

Aus organisatorischen Gründen ist bei jedem freien Ausgang eine schriftliche Ab- und Rückmeldung im jeweiligen Dienstzimmer des Bundesschülerheimes durch die Schüler unbedingt erforderlich. Für das unerlaubte Verlassen des Bundesschülerheimes wird ausnahmslos keine Haftung übernommen (siehe dazu auch: "Ausschluss"!).

Die Mitnahme externer Personen (ausgenommen Familienangehörige) in das Bundesschülerheim durch unsere Schüler ist nicht gestattet!

PRIVAT PKW

Falls eigenberechtigte Schüler für Fahrten (An- und Abreise, Fahrten während der Schulwoche) eigene PKW benutzen und dabei nicht eigenberechtigte Schüler als Beifahrer fungieren, geschieht dies ausdrücklich ohne die Zustimmung der Direktion, weil diese für etwaige Unfälle bzw. Unfallfolgen keinerlei Verantwortung übernehmen kann!

HEIMFAHRT

Die Heimfahrt über das Wochenende, an Feiertagen sowie an unterrichtsfreien Tagen ist grundsätzlich gestattet. Diese ist jedoch durch eine persönliche Eintragung des Schülers in die Heimfahrtsliste im Vorhinein bekanntzugeben.

Ist ein Schüler an der rechtzeitigen Rückkehr in das Bundesschülerheim (bis spätestens 22.00 am betreffenden Anreisetag) verhindert, so ist dies von den Erziehungsberechtigten bzw. vom eigenberechtigten Schüler zeitgerecht im jeweiligen Dienstzimmer den Lehrer – Erziehern telefonisch mitzuteilen. 

Alle privaten Fahrten, die ein Verlassen des Schulstandortes bzw. eine Nächtigung des Schülers außerhalb des Bundesschülerheimes zur Folge haben (Schließzeiten ausgenommen), können nur nach Vorliegen einer im Vorhinein erbrachten schriftlichen Einverständniserklärung von Seiten der Erziehungsberechtigten / des eigenberechtigten Schülers gewährt werden.

Diese Fahrten erfolgen stets auf Kosten und in der vollen Verantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten bzw. der eigenberechtigten Schüler. Die Direktion übernimmt für etwaige Unfälle / Unfallfolgen keinerlei Verantwortung oder Haftung!

VORZEITIGER AUSTRITT

Ein vorzeitiger Austritt aus dem Bundesschülerheim während des laufenden Schuljahres kann nur bei einem Abbruch der Schullaufbahn oder in besonders begründeten Fällen erfolgen. Das entsprechende Ansuchen muss schriftlich einen Monat vor dem beabsichtigten Austrittstermin in der Direktion eingebracht werden.

In diesem Fall werden vertragsgemäß 20 Prozent der ausständigen Jahresgebühr zur Zahlung vorgeschrieben.

AUSSCHLUSS

Der Ausschluss eines Schülers aus dem Bundesschülerheim während eines laufenden Schuljahres kann verfügt werden bei: schwerwiegenden Verstößen gegen die Heimordnung; Feststellung der Heimunfähigkeit durch die Lehrer – Erzieherkonferenz; strafbaren Handlungen (auch außerhalb des Bundesschülerheimes); Zahlungsverzug (wenn eine monatliche Rate der Jahresgebühr bzw. vorgeschriebene Zimmer- bzw. Schlüsselkaution (nur im Stammhaus!) nach zweimaliger Mahnung nicht entrichtet wurde), einem Verhalten des Schülers, das eine dauernde Gefährdung anderer Heimbewohner hinsichtlich der Sittlichkeit, der körperlichen Sicherheit oder ihres Eigentums darstellt; unerlaubtem Öffnen von Fluchttüren während der angegebenen Schließzeiten; unerlaubtem Fernbleiben vom Unterricht.

Mit dem Ausschluss wird auch gleichzeitig ein Hausverbot ausgesprochen. Es besteht daher für diese Schüler weder die Möglichkeit, als Besucher das Bundesschülerheim zu betreten, noch als externer Gast an der Heimverpflegung teilzunehmen.  Diese Einschränkungen gelten normalerweise nicht im Falle eines begründeten vorzeitigen Austritts!

BESONDERE BEWILLIGUNGEN UND BEGÜNSTIGUNGEN

Schriftliche Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten sind erforderlich für die  Teilnahme an Kursen, die regelmäßige Teilnahme an (Sport)Vereinsveranstaltungen außerhalb des Bundesschülerheimes, die Benützung des Hallen- und Freibades sowie der Kunsteisbahn der Freistadt Eisenstadt. 

Im Falle schlechter schulischer Leistungen bzw. bei Vorliegen wichtiger pädagogischer Gründe behält sich die Direktion das Recht vor, die Bewilligung für die oben angeführten Aktivitäten nicht zu erteilen. In diesem Fall werden die Erziehungsberechtigten davon in Kenntnis gesetzt.

Die Lehrer – ErzieherInnenkonferenz des Bundesschülerheimes Eisenstadt

Version: 8. Jänner 2017

 

Print

Speiseplan

Einverständniserklärung

Fred Sinowatz Haus Eisenstadt
Bürgerspitalgasse 3 / A-7000 Eisenstadt
Tel: 0043 2682 62606


 

Fred Sinowatz Haus Eisenstadt / Bürgerspitalgasse 3 / A-7000 Eisenstadt / Tel: 0043 2682 62606   Kontakt | Impressum AGB